du hast die tuer geoeffnet
und mich hinein gelassen,
ich kam ins dunkle zimmer
vorsichtig, aufgeregt -
du hast am tisch gesessen.
die sterne uns vergassen.
ich hab auf dich gewartet -
einschlafend fiel ins bett.
die nacht war still. ich habe
im traum dich gesehen.
ich schlafe immer wachsam,
besonders nachts bei dir.
du hast dich ausgezogen -
die koerper wurden naeher,
ich spuere deinen atem -
du wendest dich zu mir...
die augen geschlossen,
zu zweit unter der decke,
wir traeumen uebers gleiche
und trauen sich nicht
mit lippen zusammenzustossen,
die beine zu verflechten,
mit haenden uns zu streicheln -
wir warten - nichts passiert.
der traum fasst mich staerker,
ich kann ihn nicht besiegen
und du bewegst dich kaum.
die uhr gleichgueltig schlaegt...
die sonne will uns wecken
und schicken zum studieren.
...wir gingen in die uni -
schon wieder nichts erlebt.
