Die Stunde des Wanderers

Du verfielst deinem Schlaf, du vergass wer du bist
Und du schwimmst all die Zeit mit dem toedlichen Strom.
Schuettle ab all die List, Bruder, Ritter des Lichts
Denn die Stunde des Wanderers kommt.

Kraehen kreisen im Himmel. Die Hoffnung ist fort,
Das erwachende Chaos erobert das Land.
Doch im Osten wird’s hell und der Morgen wird rot.
Und die Stunde des Wanderers naht.

Und die Wache wird schwach und vergiesst ihre Pflicht,
In den Adern der Zukunft fliesst Blut des Verrats.
Woerter gehen uns aus, doch wir singen das Lied
Denn der Wanderer kommt in die Stadt.

Viele tragen im Herzen den Namen des Nichts,
Denn der Schnellzug des Fortschritts verlaesst jetzt den Gleis.
Und der Wanderer ruft seine Kinder zu sich –
Auf den Weg durch das brennende Eis.

Und das Eis ist so duenn und der Tod ist so nah
Und der Himmel weit weg, wie noch nie.
Doch der Wanderer lacht und wir spueren den Hauch,
Einen Hauch von dem kommenden Sieg.

Gib nicht auf, zittre nicht, auch wenn alles zerbricht
Und das Heulen der Hunde der Hoelle ertont.
Schwimme gegen den Strom, Bruder, Ritter des Lichts,
Denn die Stunde des Wanderers kommt.


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