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Ýììà Êëåéí
Unsere Welt
Ich moechte in einer Welt leben, in der Menschen sich nicht
fuer ihre Traenen entschuldigen muessen.
Oder dafuer, vom Leid anderer betroffen zu sein.
Ich moechte in einer Welt leben, in welcher Kinder
als gleichwuerdig angesehen werden.
Dort, wo lebendige Wildheit oder Medialitaet
nicht mit Tabletten wegtherapiert
und Individualitaet nicht wegradiert wird.
Ich moechte in einer Welt leben, in der Empathie
und Mitgefuehl nicht bloss Begriffe sind,
sondern praktizierte Lebendigkeit und die Energie,
in der wir wachsen und gedeihen,
sterben und wieder geboren werden.
Ich moechte in einer Welt leben, in der Frauen
nicht als *Ware* gesehen werden.
 
Ich moechte in einer Welt leben, in der Maenner,
die der Stimme ihres Herzens folgen,
gewuerdigt werden und nicht
fuer materielle Beduerfnisbefriedigung missbraucht.
Ich moechte in einer Welt leben, in der Menschen,
Tiere und all die anderen Wesen in einer Art
Einklang leben koennen.
Ich weiss, dass der erste Schritt hinein in diese Welt
immer und immer wieder bei mir liegt.
Mutig und aengstlich, stoerrisch und hingebungsvoll,
voller Freude und manchmal erfuellt von Schmerz
schaue ich in mein Herz und entdecke,
wie oft ich Krieg mit mir selbst fuehre.
Mit meinen Gedanken, meinen Gefuehlen, meinem Koerper.
Und dann erstaunt mich nicht mehr,
wie oft mir Unfrieden begegnet,
denn ich bin gewiss nicht
die einzige, die im Innen kaempft.